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Rückgängig machen

Tapezieren von Tapeten mit Wiederholungsmuster

Nimm dir einen Moment und lies dir die Tapezieranleitung durch, um den Prozess zu verstehen. Wenn du dir bei einem der Schritte nicht sicher bist, wende dich bitte an unsere Kundenberater, die dir gerne weiterhelfen.

Allgemeine Vorbereitung

Allgemeine Vorbereitung

Vergewissere dich, dass die Wandoberfläche glatt, sauber und trocken ist. Dies ist für eine erfolgreiche Anbringung ausschlaggebend. Die Oberfläche sollte frei von alter Tapete und Verunreinigungen wie Schmutz, Staub, Öl, Schimmel und Farbflecken sein, da diese die Haftung beeinträchtigen können.

1. Entferne Nägel / Schrauben und fülle jegliche Löcher.

2. Schalte den Hauptstromschalter aus und entferne vorhandene Steckdosen / Schalter.

3. Schmirgel grobe Stellen ab, bis diese glatt sind.

4. Mithilfe eines Schwammes, reinige die Wand mit warmen Wasser und einem milden Reiniger, und lass diese für mindestens 24 Stunden trocknen.

5. Streich die Wand mit einer hellen, einfarbigen Farbe, falls diese durch eine vorherige Tapete oder Wandfarbe beträchtlich von der Farbe deiner neuen Tapete abweicht, da dunkle Muster / Farben durchscheinen könnten.

Wichtig: Lass der Tapete mindestens 24 Stunden vor Anbringung Zeit, sich der Temperatur des Raumes, in dem sie angebracht werden soll, anzupassen. Entnehme hierzu die Tapete ihrer Verpackung und rolle sie etwas auf.

Wandoberflächen

Dispersionsfarbe: Frisch gestrichene Wände sollten vor der Anbringung für vier Wochen ruhen. Bitte wenden dich an die Anleitung des Farbherstellers für weitere Hilfestellung. Folge der Anleitung zur allgemeinen Vorbereitung.

Poröse Oberflächen (Gips, Zementputz): Stelle sicher, dass alter Putz tragfähig und frei von Schimmel ist und neuer Putz vollständig getrocknet ist. Der Putz sollte außerdem glatt geschmirgelt werden. Versiegele die Wand mit einer Grundierung oder verdünntem Kleister (auch als Vorkleistern bekannt). Lasse die Grundierung ganz trocknen, um zu verhindern, dass der Kleister während des Tapezierens absorbiert wird.

Gipskarton: Spachtel / fülle jegliche Schraubenlöcher und Lücken zwischen den Gipsplatten. Glätte und versiegele die Wand mit einer Grundierung oder verdünntem Kleister (auch als Vorkleistern bekannt). Lass die Grundierung ganz trocknen, um zu verhindern, dass der Kleister während des Tapezierens absorbiert wird.

Empfohlene Werkzeuge

Empfohlene Werkzeuge

  • Richtlatte
  • Scharfes Messer (Cuttermesser / Handwerksmesser)
  • Tapezierkleister (für Vliestapete) *
  • Eimer
  • Kleisterbürste oder -Roller
  • Sauberes, feuchtes Mikrofasertuch
  • Wasserwaage oder Maurerschnur
  • Tapetenandrückspachtel (mit Filzkante)

Lege deine Tapete aus

1. Messe die Höhe der Wand mit einem Zollstock oder Maßband. Wenn du eine große Fläche tapezieren willst, messe die Höhe der Wand an mehreren Stellen, da diese bei ungeraden Wänden variieren kann. Füge deinen Maßen noch zusätzlich 10 cm hinzu, um Höhenabweichungen zu berücksichtigen.

2. Rolle die Tapete aus, markiere die korrekte Länge auf der Rückseite und schneide deine erste Bahn.

3. Rolle die nächste Bahn aus und pass diese genau an die erste Bahn an, sodass das Muster genau anliegt. Nimm die untere Kante der ersten Bahn als Richtlinie, wenn du die zweite Bahn zuschneidest. Wiederhole dies mit den restlichen Bahnen.

4. Lege alle Tapetenbahnen vor der Anbringung aus, um sicherzustellen, dass das Gesamtbild zueinander passt.

Solltest du jegliche Unstimmigkeiten im Druck entdecken, verwende die Tapete bitte nicht. Unsere Kundenberater können bei Problemen weiterhelfen. Wir können nicht für Tapezier-Kosten von Dritten aufkommen.

Tapeziere die Wand

5. Es ist wichtig, dass die erste Bahn gerade aufgehängt wird, um eine erfolgreiche Anbringung deiner Tapete zu gewährleisten. Benutzen eine Maurerschnur oder Wasserwaage, um die erste Bahnbreite an der Wand zu markieren, dies gibt dir eine Orientierung beim Tapezieren der ersten Bahn und stellt sicher, dass diese gerade angebracht ist.

6. Trage mit einer Kleisterbürste- oder -Roller eine Schicht Kleister auf den ersten Wandabschnitt und ein paar Zentimeter darüber hinaus auf. Eine glatte, gleichmäßige Schicht ist wichtig, um die Entstehung von Bläschen zu vermeiden.

Platziere die erste Bahn

7. Bringe die erste Bahn entsprechend deiner Wandmarkierung von oben beginnend an der Wand an. Glätte Bläschen oder Wellen vorsichtig mit einem Tapetenandrückspachtel oder Mikrofasertuch.

WICHTIG: Ziehe oder dehne das Papier während der Montage nicht. Arbeite von oben und lasse die Tapete von sich selber aus die Bahn hinab fallen, wobei du besonders darauf achten solltest, dass die bedruckte Oberfläche nicht beschädigt oder zerkratzt wird.

Bringe die restlichen Bahnen an

8. Wenn mehrere Bahnen angebracht werden: Hänge die Bahnen Kante an Kante auf – sodass sie sich nicht überlappen. Passe außerdem das Muster an der Wand an und füge die Bahnen so an, dass keinerlei Lücken entstehen. Glätte Bläschen vorsichtig mit einem Tapetenandrückspachtel oder Mikrofasertuch.

9. Bitte pass auf, dass kein Kleister auf die Oberfläche der Tapete gerät. Sollte überschüssiger Kleister auf den Druck geraten, wische diesen so schnell wie möglich vorsichtig mit einem sauberen, feuchten Tuch ab.

Schritte bis zum Abschluss wiederholen

10. Setze die vorherigen Schritte für jede Bahn fort, bis alle angebracht sind, glätte Bläschen und wische den überschüssigen Kleister weg.

11. Verwende ein scharfes Messer, um überstehendes Papier oben und unten abzuschneiden. Das Papier kann bei der Verwendung von stumpfen Klingen reißen.

Gib deiner Tapete bei Zimmertemperatur und mit ausreichend Belüftung Zeit zum Trocknen. Sollte sich an der Wand, an der die Tapete angebracht wurde, ein Heizkörper befinden, schalte diesen in den ersten 24 Stunden nach Anbringung ab oder schalte ihn auf eine niedrige Stufe, um Zusammenschrumpfen zu vermeiden.

Nun kannst du dich zurücklehnen und dein fertiges Werk entspannt betrachten!

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